15. Mai 2012 | Allgemeines, Aus unserem Unternehmen | 0 Kommentare

Betriebsausflug zum Kloster Machern

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Am Samstag führte uns unser Betriebsausflug per Schiff von Trittenheim zum Kloster Machern. Die Klosteranlage hat eine äußerst wechselvolle Geschichte hinter sich. Teile der Gebäude wurden abgerissen, andere als Viehställe und Strohlager umgewidmet, eine ganze Fensterfront zugemauert um Fenstersteuer zu sparen. Heute kann man eine liebveoll restaurierte Anlage besichtigen, bei der kompetente Führer mit Herzblut “Ihr” Kloster und seine Anlagen und Sammlungen vorstellen. Herzlichen Dank an Frau Fischer (und die anderen 3 Führer) die uns begeistert duch das Spielzeug- und das Inkonenmuseum geführt hat und die mir den folgenden Text über das Kloster zur Verfügung gestellt hat:

Bereits vor der Gründung als Zisterzienserinnenklosters wurde auf dem heutigen Gelände bereits Weinbau betrieben (z.B. „Alt Machern). Die eigentliche Gründung vollzog sich im Jahre 1238, in dem es als Frauenkloster in den Ordensverband der Zisterzienser aufgenommen und der Abtei Himmerod unterstellt wurde.

Die eigentlichen Chorfrauen entstammten überwiegend dem höheren und niederen Adel. Die Konversinnen; meist von einfacher Herkunft, hatten eingeschränkte geistliche Auflagen, verrichteten Haus-, Garten- und Feldarbeiten und hielten den unerläßlichen Kontakt zur Außenwelt aufrecht.

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Seine Lage im Herzstück der Mittelmosel und die bedeutende Stellung des Zisterzienserordens im europäischen Spitzenweinbau (vor allem Burgund, Rheingau, Mosel) machten Machern mit seinen Besitztümern in Wehlen, Rachtig und Zeltingen zu einem einflussreichen weinbaulichen Zentrum.

Wenngleich die Zisterzienserinnen des Klosters Machern nicht selbst auf Reisen gingen, so war das Kloster doch Treffpunkt zu vielen Anlässen. Da das Kloster von jeher eine „Herberge für Reisende und Pilger” anbot, kann man es fast als eines der ersten Hotels an der Mosel bezeichnen.

Kloster Machern hatte Marktrechte und Gerichtsbarkeit. Man traf sich hier 4 x im Jahr zu den Jahrmärkten sowie zur Messe am Corneliustag. Rachtig, bzw. Machern war der Moselhafen der Eifel; der Hafen von Wittlich; hier wurden insbesondere die Eisenprodukte der Eichelhütte im Salmtal verladen; hier setzten die Gerber aus Malmedy mit ihren Karren über die Rachtiger Fähre zum Ledermarkt, von wo sie mit dem berühmten Rachtiger Rotwein auf der „Weinstraße” über Wittlich, Prüm, Malmedy zurückfuhren und den Wein nach Flandern und Brabant lieferten.

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Anfang des 18. Jahrhunderts bekam das Kloster seine heutige, barocke Formgebung, die ihren Höhepunkt in der bedeutenden Ausgestaltung der Klosterkirche (heute Barocksaal und Kapelle) fand. Im Jahre 2000 wurde das Kloster vom Trierer Bürgerverein gekauft, für die derzeitige Nutzung renoviert und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Es beherbergt heute zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, Gastronomie, eine Klosterbrauerei und das Historische Spielzeug-, Puppen- und Ikonenmuseum. Ebenso wurden diverse Wanderwege ausgebaut: somit kann man fast „sternförmig” ab Kloster Machern auf Wanderschaft gehen: z.B. dem Ürziger Gewürzgarten, dem Zeltinger Sortengarten und dem Wehlener Obstsortenweg.

Text: „Hofgut „Stift Kloster Machern” AG”


04. Mai 2012 | Allgemeines, Kuchen & Torten | 0 Kommentare

Herziges Kuchen-Dankeschön für Muttertag

 

©Juchem

©Juchem

Am 13. Mai ist Muttertag

Wie wäre es mit einem selbst gebackenen Biskuitherz für den Nachmittagskaffee im Kreise der Familie? Hier ein ganz einfaches Rezept:

Sie nehmen:
200 g Backmischung für Biskuit

Sie fügen noch hinzu:
3 Eier (Größe M)
3 Esslöffel Wasser

1. Teig bereiten:
Alle Zutaten mit dem Handrührgerät (Schneebesen) ca. 5 - 7 Minuten auf höchster Stufe zu einer glatten Masse aufschlagen.

2. Backen:
Die Biskuitmasse in eine Springform in Herzform (22 cm) füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen (untere Schiene) bei 200 °C ca. 25 - 30 Minuten backen.

3. Kuchen fertigstellen:
Nach dem Backen die Herzform auf ein Kuchengitter stellen und den Kuchen auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Buttercreme machen.

Sie nehmen:
150 g Backmischung Creme formidable

Sie fügen noch hinzu:
375 ml Wasser
1 Esslöffel Puderzucker
200 – 250 g weiche Butter (oder Margarine)

Creme formidable und Puderzucker mit Wasser glatt rühren, dann die weiche Butter dazu geben und mit dem Handrührgerät (Schneebesen) in 3 - 4 Minuten schaumig schlagen.

Die Buttercreme nach Belieben mit Nutella oder flüssiger Schokolade (wird dann dunkler) oder etwas Alkohol (bleibt hell) verfeinern.

Das Biskuitherz zwei Mal durchschneiden und mit der Buttercreme füllen. Die Torte mit Buttercreme  einstreichen und nach Belieben verzieren, z. B. mit Cremetupfern, Marzipanröschen, Marzipanherzen, Zuckerherzen, Zuckerperlen etc.

Und was backt ihr so für den Muttertag? Wir freuen uns über Rezepte und schöne Kuchenfotos!


02. Mai 2012 | Allgemeines | 0 Kommentare

Wie das Essen unsere Identität bestimmt: Vortrag im TECHNOSEUM über Essgewohnheiten

©Hans-Jörg Walter

©Hans-Jörg Walter

„Der Mensch ist, was er isst“, so ein Ausspruch des Philosophen Ludwig Feuerbach. Am 9. Mai betrachtet Prof. Dr. Britta Wagner aus Fürth die Essgewohnheiten der Deutschen aus soziologischer Perspektive. Nahrung soll nicht nur satt machen, sie wird zunehmend als Teil eines persönlichen Gesundheitsprogramms und sogar einer politischen Stellungnahme verstanden, wie die Wissenschaftlerin aufzeigt. Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms zur großen Landesausstellung „Unser täglich Brot … Die Industrialisierung der Ernährung“, die noch bis zum 10. Juni 2012 im TECHNOSEUM zu sehen ist. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr.

Immer mehr Menschen wollen wissen, woher ihre Lebensmittel kommen und wie sie zuvor verarbeitet wurden. Der bewusste Umgang mit der eigenen Ernährungsweise führt einige Verbraucher etwa zum Naturkost- und Bioladen um die Ecke, andere boykottieren beispielsweise grundsätzlich bestimmte Konzerne oder Lebensmittelketten und setzen so ihr Statement. Die Entscheidung, Vegetarier, Veganer oder sogar  Frutarier zu werden, treffen viele Menschen aber nicht nur aus Gründen, die ihrer eigenen Gesundheit zu Gute kommen sollen, sondern auch aus der moralischen Verpflichtung heraus, nachhaltig zu handeln. Um gegen die moderne Wegwerfgesellschaft zu demonstrieren, gehen einige Menschen „containern“, indem sie weggeworfene Lebensmittel aus Abfallcontainern der Discounter und Handelsketten entnehmen. Längst sind Vertreter bestimmter Ernährungsideologien wie der LOHAS nicht nur alternativen Milieus zuzuordnen, sondern in allen Gesellschaftsschichten angekommen. Wie sehr Essen unsere Identität verrät, zeigt Prof. Dr. Britta Wagner in einem historischen Abriss mit vielen aktuellen Bezügen auf.

Weitere Informationen unter www.technoseum.de


27. April 2012 | Allgemeines, Eure Rezepte, Kuchen & Torten, Variation mit Backmischung | 0 Kommentare

Nuss Nougat Torte mit Kirschen

Nuss Nougat Torte

Unsere Blogleserin Frau Pachali hat uns eine Variation zu unserer Backmischung für Nuss Nougat Torte eingeschickt. Wir haben es direkt mal ausprobiert und sind vom Ergebnis begeistert.

Hier ist ihr Rezept:

Zutaten:

1 Backmischung Nuss Nougat Torte (Zutaten wie beschrieben auf Packung)

1 Glas Sauerkirschen

Zucker,  Speisestärke

Zubereitung:

Torte nach Anleitung backen.

Saft von Sauerkirschen auffangen und mit etwas Speisestärke andicken, süßen nach Geschmack. Kirschen untermischen. Etwas auskühlen lassen.

Dann Torte bis auf ca. 1,5 cm dicken Boden und Rand aushöhlen. Brösel aufheben.

Kirschmasse auf Boden verteilen. Sahne schlagen, mit dem beiliegenden Pulver verrühren und 2 Eßl in Spritzbeutel füllen zum Verzieren (zur Seite legen) Hälfe der Brösel in restliche Sahne rühren und kuppelartig auf der Torte verteilen. Restbrösel aufstreuen.

Beipack Nougat in warmen Wasser anwärmen, kleine Ecke des Tütchens abschneiden und streifenartig über der Torte verteilen. Mit der restlichen Sahne im Spritzbeutel kleine Tupfen aufdressieren und evtl mit Belegkirschen ausgarnieren.

Vielen Dank für das tolle Rezept. Wenn Sie auch ein Rezept haben, dass Sie gerne mit unsern BlogleserInnen teilen wollen, nutzen Sie bitte das Eingabefeld in der rechten Spalte.


24. April 2012 | Allgemeines | 0 Kommentare

TECHNOSEUM: Vortrag mit Verköstigung zu religiösen Speisevorschriften

 

©TECHNOSEUM: Jüdischer Matzeteller aus Armenien

©TECHNOSEUM: Jüdischer Matzeteller aus Armenien

Für Juden wie für Moslems ist Schweinefleisch tabu, und im Christentum galt noch bis ins 16. Jahrhundert ein päpstliches Verbot für den Verzehr von Pferdefleisch. Wie diese Gebote einst entstanden sind, welche Bedeutung ihnen zugrunde liegt und wie sie sich im Laufe der Jahrhunderte verändert haben, das erläutern drei Expertinnen am 2. Mai im TECHNOSEUM. Der Vortrag über Essen und Trinken in Judentum, Christentum und Islam wird ergänzt durch kulinarische Beispiele, von denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst kosten dürfen. Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms zur Sonderausstellung „Unser täglich Brot … Die Industrialisierung der Ernährung“, die bis zum 10. Juni im TECHNOSEUM zu sehen ist. Beginn ist um 18.00 Uhr, die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos. Für die Verköstigung sind 5,00 Euro zu entrichten.

Vom Abendmahl über das Pessachfest bis hin zum Ramadan spielen Essen, Trinken und Fasten in religiösen Ritualen und Feiern eine zentrale Rolle. Spezielle Vorschriften zur Zubereitung wie zum Verzehr der Speisen, die viele Religionen vorschreiben, sind teilweise das Ergebnis gesundheitlicher und hygienischer Aspekte und streben stets danach, Alltag und Religion einander anzunähern: Alltägliche Handlungen wie etwa das Kochen werden auf diese Weise zu einem bewussten, religiös motivierten Akt und zu einem Dienst am Göttlichen gleichermaßen. Dr. Esther Graf von der Agentur für jüdische Kulturvermittlung, Maria Brekle vom ökumenischen Bildungszentrum sanctclara und Integrationskursleiterin Ayfer Yalcin geben an diesem Abend darüber Auskunft, warum Juden getrenntes Geschirr für milchige und fleischige Gerichte besitzen, weshalb Muslime keinen Alkohol trinken und warum unter Christen freitags Fisch auf den Teller kommt und an Weihnachten eine Gans verspeist wird – und nicht zuletzt, wie streng diese Gebote einzuhalten sind.

www.technoseum.de