18. April 2012 | Allgemeines, International | 0 Kommentare

Kaiserschmarrn mit Apfelkompott

Unser Kollege Cornel Hahnenberg hat uns sein Rezept für eine der bekanntesten österreichischen Süßspeisen zur Verfügung gestellt, natürlich mit Bliesgold, dem guten Mehl aus unserer Heimat, zubereitet.

Kaiserschmarrn mit Apfelkompott ©Cornel Hahnenberg

©Bohnenberger

Kaiserschmarrn mit Apfelkompott

Zutaten
Kompott:
4 große Äpfel
3 EL Zitronensaft
100 g Zucker
40 g Honig
250 ml Apfelsaft
1 Vanilleschote
1 Zimtstange

Kaiserschmarrn:
200 ml Milch
120 g Mehl Bliesgold
1 Prise Salz
4 Eiweiß
100 g Zucker
4 Eigelb
2 Eier
30 g Butterschmalz
15 g Rosinen
Puderzucker

Zubereitung
Kompott:
Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Einen Apfel fein würfeln, die anderen in grobe Stücke schneiden. Die Äpfel mit Zitronensaft beträufeln.
Zucker karamellisieren lassen und den Honig unterrühren. Mit Apfelsaft ablöschen. Apfelstücke, das Mark aus der Vanilleschote, Zimtstange und den Zitronensaft hineingeben. Die Äpfel bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten langsam köcheln und zu Mus zerfallen lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist. Zimtstange aus dem Mus herausnehmen. Das Mus mit dem Schneebesen glatt rühren und die feinen Apfelwürfel unterheben.

Kaiserschmarrn:
Für den Kaiserschmarrn den Backofen auf 220 °C vorheizen. Milch, Mehl und Salz mit einem Schneebesen glatt rühren. Die Eiweiße zusammen mit 50 g Zucker zu Schnee schlagen und zusammen mit den ganzen Eiern und den Eigelben vorsichtig unter den Teig mischen.
Das Schmalz in einer Pfanne erhitzen und kurz aufschäumen lassen. Teig hineingießen, mit Rosinen bestreuen, vom Herd nehmen und zugedeckt im Ofen etwa 15 - 20 Minuten backen, bis der Kaiserschmarrn goldgelb ist.
Den Schmarrn grob in Stücke zerteilen, mit 50 g Zucker bestreuen. Alles gut mischen, sodass der Kaiserschmarrn karamellisiert. Anschließend mit Puderzucker bestreuen und warm servieren.

Variationen siehe z. B. http://de.wikipedia.org/wiki/Kaiserschmarrn


13. April 2012 | Allgemeines, International, Netzfundstücke | 2 Kommentare

Eine geniale Idee: FOODSHARING

Quelle: FOODSHARING

Quelle: FOODSHARING

Bestimmt habt ihr schon von dem Film: Taste the Waste gehört. Falls nicht, diese Dokumentation müsst ihr euch unbedingt anschauen. Wie wir mit Lebensmitteln umgehen ist ein absoluter Skandal. In den nächsten Jahren muss ein großes Umdenken stattfinden, bei der Industrie, dem Handwerk und bei jedem einzelnen Verbraucher.

Jetzt gibt es aber Leute die haben sich schon etwas ganz tolles ausgedacht: FOODSHARING. Und das sagen die Macher über ihre Idee:

Mit FOODSHARING wollen wir eine Plattform schaffen, mit deren Hilfe Privathaushalte, Händler und Erzeuger ihre überschüssigen Lebensmittel anderen Menschen kostenlos anbieten können. Egal, ob man seine Speisen einfach nur abholen lassen möchte, oder ob man sich zum gemeinsamen Kochen und Essen verabredet: mit FOODSHARING soll eine Community entstehen, die Lebensmitteln wieder die Wertschätzung verschafft, die sie verdient haben. Liebe geht durch den Magen: sharing is caring.

Um dieses ehrgeizige Projekt umzusetzen, werden 10.000 € benötigt, die über Crowdfunding gesammelt werden. Jeder noch so kleine Betrag hilft bei der Realisierung. Wenn ihr die Idee genauso toll findet wie ich, dann geht doch bitte zu der Seite: FOODSHARING - starttnext.de und helft mit, dass diese Plattform realisiert werden kann. Und bitte teilt den Link großzügig über alle Networks.


04. April 2012 | Allgemeines, International | 0 Kommentare

Mämmi, eine finnische Fastenspeise

Foto: Karen Liller

Foto: Karen Liller

Die Wege, wie wir zu Kuchen und Süßspeisen für unsere Kategorie „Internationales” kommen, sind vielfältig. In diesem Fall bin ich bei Instagramm, einer App, mit der man Fotos auf Smartphones teilen kann, per Zufall auf eine ausgefallene Süßspeise gestoßen: Mämmi, eine finnische Spezialität.

Gepostet hat das Foto Karen Liller alias @karens_bakery, die mir freundlicherweise die Erlaubnis gegeben hat, es hier im Blog zu verwenden, da wir leider nicht mehr dazu kommen werden, es noch pünktlich vor Ostern zuzubereiten. Denn, die Zubereitung braucht viel Zeit und gegessen wird es traditionell an Karfreitag, dem höchsten Fastentag des Jahres. In früheren Jahren, als die Fastentradition noch streng ausgelegt wurde, durfte an diesem Tag nichts Warmes zubereitet werden. Daher wird Mämmi, eine Art Malzpudding, schon am Vortag gekocht und an Karfreitag kalt gegessen.

Vom Aussehen her ist Mämmi eher gewöhnungsbedürftig, es ist klebrig und auch der Geschmack ist wohl nicht so ganz jedermanns Sache, aber es ist DAS traditionelle Gericht der Finnen zu Karfreitag. Vielleicht habt ihr ja Lust und probiert es aus. Ein Rezept dafür findet ihr bei Chefkoch.de.


02. April 2012 | Allgemeines, International, Kurioses | 0 Kommentare

Das größte Schokoei der Welt

Auch in Zeiten des WWW, wenn die ganze Welt quasi nur einen Mausklick entfernt ist, gibt es doch immer noch Sachen, von denen man noch nie gehört hat. Gut, wenn man dann weltenbummelnde Freundinnen hat, die einen auf das ein oder andere aufmerksam machen. Wie Luzia und Denise, zurzeit unterwegs in Südamerika, die uns vom größten Osterei der Welt berichten, das ganz und gar aus Schokolade besteht.

Kreiert wurde das Prachtstück, das 8,5 Meter hoch und 3.000 Kilogramm schwer sein wird, zum Fest der Schokolade, das vom 31. März bis zum 8. April in Argentinien, in der Kurstadt Bariloche, rund 1.600 Kilometer südlich von Buenos Aires, stattfindet.

Leider haben wir noch kein Foto vom Endprodukt, können aber ein Original-Foto der „Baustelle“, auf der die Chocolatiers gerade an der Form werkeln, anbieten.

Foto: Luzia Pesch

Vorgänger dieses Weltrekord-Ostereies war übrigens ein Riesen-Osterei in Belgien mit 6,3 Metern .

Und für den Schluss haben wir uns noch die beste Nachricht der letzten Tage aufgehoben: Regelmäßiger Schokoladenkonsum kann sich positiv auf das Körpergewicht auswirken. Sind das mal gute Neuigkeiten? Und nein, das ist kein verspäteter April-Scherz.

Nachtrag: Mittlerweile ist es enthüllt, das größte Schokoei der Welt. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen.


18. Februar 2012 | International, Kurioses, Netzfundstücke | 0 Kommentare

Zuckermalerei

Seid ihr gute Zeichner oder Maler? Also ich bin mit Pinsel oder Stift nicht wirklich begabt. Vor Künstlern habe ich daher die größte Hochachtung. So wie vor diesem aisatitschen Maler, der sich aber weder Stift noch Pinsel bedient, sondern mit flüssigem Zucker malt (wobei mir nicht so ganz klar ist, welchen Zucker er in seinem Pfännchen schmilzt). Aber seht selbst, welch kunstvolles Gebilde er mit einem Löffel an einem Holzstiel zaubert.

Via Milos Willing auf Facebook.