21. Dezember 2011 | Allgemeines | 0 Kommentare

Backen, Schmecken, Experimentieren: Das Weihnachtsprogramm des TECHNOSEUM

©TECHNOSEUM

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Virtuelle Speisen statt Weihnachtsgans, Modelle aus Papier basteln anstatt Geschenke darin einzuwickeln: Wer die Weihnachtsferien jenseits von Christstollen und Einkaufsstress genießen möchte, der ist im TECHNOSEUM richtig: Das Haus ist – außer am 24. und am 31. Dezember – täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr geöffnet und bietet volles Programm auf allen Etagen, etwa Ernährungsworkshops für Kinder und Erwachsene, Mitmach-Aktionen rund um die Ernährung und Experimente zur Untersuchung von Nahrungsmitteln im museumseigenen Laboratorium. Die Aktionen ergänzen die Sonderausstellung „Unser täglich Brot … Die Industrialisierung der Ernährung“, die derzeit im TECHNOSEUM zu sehen ist.

Am 23. Dezember und am 6. Januar lädt das Museum um 14.00 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die aktuelle Sonderausstellung. Gezahlt wird lediglich der reguläre Eintrittspreis. Hier geht es unter kompetenter Leitung auf eine Zeitreise durch 200 Jahre Lebensmittelherstellung – Tante-Emma-Laden und Supermarkt inklusive. Wer selbst einmal untersuchen möchte, wie viel Zucker eine Cola oder ein Apfelsaft enthalten und wie Backmittel funktionieren, für den steht am 23., 25. und 26. Dezember sowie am 6. und 8. Januar das Laboratorium des TECHNOSEUM offen: Dort können von 14.30 bis 16.30 Uhr chemische Versuche rund um unsere Nahrung durchgeführt werden. An denselben Tagen von 11.00 bis 16.00 Uhr bietet auch das Mitmach-Programm Familie aktiv! kleinen wie großen Forschern die Möglichkeit, den verschiedensten Themen auf den Grund zu gehen. So können im Dezember vor der Sonderausstellungsfläche Getreidesorten ertastet und knifflige Fragen zum Thema Ernährung beantwortet werden, der Januar steht im Zeichen von Nadel und Zwirn: Vor der historischen Textilweberei lässt sich dann unter anderem erfahren, wie eine Nähmaschine funktioniert. Und wer sich noch filigraneren Werken
widmen möchte, der sollte den Kartonmodellbautagen auf Ebene F einen Besuch abstatten: Der Mannheimer Wasserturm und die Dresdner Frauenkirche, Pferdekarusselle und Ritterrüstungen sind hier als detailverliebte Papp- und Papiermodelle zu sehen. Nach einfachen Vorlagen können die Besucherinnen und Besucher auch ihre eigenen Papiermodelle basteln – und natürlich mit nach Hause nehmen.

Von Brötchen und Brezeln
Darüber hinaus bietet das TECHNOSEUM mehrere buchbare Workshops rund um das Thema Ernährung an – und zwar sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Am 3. Januar können Nachwuchs-Chemiker ab 10 Jahren den Zusammenhängen zwischen Lebensmitteln und Farbe nachgehen und dabei unter anderem farbige Gummibärchen kreieren. Junge Bäckermeister ab 8 Jahren stellen am 4. Januar Laugenbrötchen selbst her und führen dabei Experimente mit Backpulver und Hefe durch. Und wer es lieber süß mag und älter als 9 Jahre alt ist, der kann am 5. Januar Sesamkrokant, Müsli und andere knusprige Lebensmittel backen. Alle Workshops finden jeweils zwischen 10.00 und 12.00 Uhr statt und kosten pauschal 6,00 Euro pro Person. Erwachsene dürfen am 28. Dezember der Frage auf den Grund gehen, was in unseren Lebensmitteln eigentlich drin ist, untersuchen Farbstoffe und stellen Süßigkeiten her. Und wem vor lauter Weihnachtsplätzchen der Sinn nach etwas Salzigem steht, kann sich am 7. Januar der Brezel widmen und dabei auch gleich die Unterschiede in der badischen, schwäbischen und bayerischen Zubereitung erfahren. Die Aktionen für Erwachsene kosten pauschal 9,00 Euro pro Person und finden jeweils von 14.30 bis 16.30 Uhr statt.

Anmeldungen für junge wie erwachsene Teilnehmer nimmt das TECHNOSEUM unter Tel. 0621 / 42 98-839 oder per E-Mail unter paedagogik@technoseum.de entgegen. Genug Anlässe also, um auf den Festtagsschmaus einen gehaltvollen Museumsbesuch folgen zu lassen.

Weitere Informationen unter www.technoseum.de.


13. Dezember 2011 | Allgemeines, International | 0 Kommentare

Lucia-Brot - Lussekatter

Vor allem in Schweden, aber auch in Dänemark, Finnland und Norwegen wird heute das Lucia-Fest gefeiert. Das Fest der Lichterkönigin findet immer am 13. Dezember statt, dem Gedenktag der Heiligen Lucia und bis zur Gregorianischen Kalenderreform der kürzeste Tag des Jahres.  

Zu dem Brauch gehört, dass ein in ein langes weißes Gewand mit einem rotem Gürtel gekleidetes Mädchen mit einer Lichterkrone aus Kerzen auf dem Kopf eine Prozession ähnlich gekleideter Mädchen anführt. Lucialieder singend ziehen sie durch die Straßen.
 
Traditionell wird zu diesem Fest Lucia-Brot oder Lussekatter, ein Hefegebäck mit Safran, gebacken. Ein Rezept für Lussekatter haben wir bei elchburger.de gefunden. 

Dazu wird Kaffee oder Glögg, eine Art Glühwein, getrunken.


05. Dezember 2011 | Allgemeines | 0 Kommentare

Wie der Apfel in die Stiefel kam

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Nikolausäpfel haben eine lange Tradition

Wenn am Abend des 5. Dezember der Nikolaus die Stiefel der Kinder füllt, legt er traditionell auch einen Apfel hinein. Doch woher kommt dieser Brauch?

Einer Legende nach war der heilige Nikolaus der Bischof von Myra in der heutigen Türkei. Als reicher Mann soll er sein Geld – zumeist anonym – an Notleidende verteilt haben. Als er von einem armen Mann erfuhr, dass dieser eine seiner drei Töchter an reiche Herren verkaufen wollte, griff er ein. Der Bischof legte ihnen heimlich einen goldenen mit Edelsteinen versehenen Apfel in die Stube. Mit dieser wertvollen Aussteuer konnten die Schulden des Bauern bezahlt werden und die Töchter ehrenhaft heiraten.
Auch wenn die Äpfel heutzutage nicht aus Gold sind, haben sie für die Kinder einen großen Wert. Denn sie liefern ihnen bei all den Süßigkeiten im Advent lebenswichtige Vitamine und mehr als 30 Mineralstoffe. So helfen sie den Kleinen dabei, die Vorweihnachtszeit fit und ohne Erkältung zu erleben. Außerdem wirken die im Apfel enthaltenen Fruchtsäuren wie eine natürliche Zahnbürste. Und wer zuerst den Apfel isst, hat danach weniger Hunger auf Süßigkeiten. Denn die Ballaststoffe verbreiten ein wohliges Sättigungsgefühl.

Rot muss er sein
Doch welcher Apfel ist der „echte“ Nikolausapfel? Darüber gehen die Meinungen weit auseinander. In einem sind sich aber alle einig: Rot sollte er sein. Ein idealer Nikolausapfel ist damit beispielsweise der saftige, feinfruchtige Gloster mit seiner dunkel- bis purpurroten Schale. Aber auch Red Prince® und Red Delicious bieten sich mit ihrer leuchtenden roten Deckfarbe sehr gut an. Dank ihrer geringen Säure vertragen sie auch Menschen mit empfindlichem Magen sehr gut.
Ab Dezember ist die Vielfalt heimischer Apfelsorten sehr groß, denn dann gibt es nicht nur die pflückreifen Äpfel zu kaufen. Auch die Sorten, die noch etwas gelagert werden, damit sich ihr voller Geschmack entfaltet, sind nun im Supermarkt zu finden. Deshalb sollte beim Einkauf darauf geachtet werden, Äpfel aus heimischer Produktion zu kaufen. Sie sind nicht nur dank kurzer Transportwege knackfrisch, sondern stammen auch fast ausnahmslos aus nachhaltiger “Kontrollierter Integrierter Produktion”.

Quelle: Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse
www.deutsches-obst-und-gemuese.de


01. Dezember 2011 | Allgemeines | 0 Kommentare

Ingwer in der Vorweihnachtszeit - Vielseitige Knolle

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Foto: aid

In der Weihnachtsbäckerei darf Ingwer nicht fehlen. Die fruchtig-scharfe Knolle verfeinert Plätzchen, Lebkuchen oder Spekulatius und sorgt mit ihrem Duft für vorweihnachtliche Stimmung. Auch in Sirup eingelegte Ingwerstücke, sogenannte Ingwerpflaumen, sind eine beliebte Leckerei. Ein Adventsklassiker ist saftiges Früchtebrot mit Feigen, Datteln, Rosinen, gehackten Mandeln und frischem Ingwer. Das würzige Aroma der Knolle harmoniert aber auch zu pikanten Speisen wie einer Möhren-Birnen-Suppe oder einem weihnachtlichen Sauerbraten mit Rosinen. Ingwer ist eine schilfartige Pflanze, die überwiegend in Indien und China angebaut wird. Als Speicherorgan werden unter der Erde Knollen (Rhizome) gebildet. Sie sehen zwar aus wie Wurzeln, sind aber verdickte Sprossachsen - also die Verbindungen zwischen Wurzel und Blättern - und dienen der Pflanze zur Speicherung von Nährstoffen. Ingwer regt den Appetit an und fördert die Verdauung. In der kalten Jahreszeit wärmt die exotische Knolle von innen und soll Erkältungen vorbeugen. Für heißen Ingwertee wird ein daumengroßes Stück Knolle geschält, in dünne Scheiben geschnitten und mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen. Nach 10 bis 15 Minuten kann man das Getränk mit etwas Honig und Zitronensaft abschmecken und genießen. Achten Sie beim Einkauf auf qualitativ hochwertige Knollen, die an einer festen, glatten und glänzenden Haut zu erkennen sind. Zum Backen ist gemahlener Ingwer am besten geeignet.

Heike Kreutz, www.aid.de


14. November 2011 | Allgemeines, Kuchen & Torten | 2 Kommentare

Christstollen, Panettone und Co.

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Christstollen, Panettone und Co. - Europäische Weihnachtskuchen

Die diesjährige Weihnachtsausstellung des Museums der Brotkultur in Ulm wird am ersten Adventsonntag, dem 27. November 201 1, um 11 Uhr in festlichem Rahmen mit Punsch und Kuchenprobe eröffnet.

Zum Weihnachtsfest gehören ungezählte Kleingebäcke, aber auch eine beachtliche Vielfalt an Kuchen, die von einer festlichen Tafel nicht wegzudenken sind. Die Ausstellung bietet einen Überblick über die verschiedenen europäischen Weihnachtskuchen, erzählt und hinterfragt die Geschichten einiger ausgewählter Gebäcke. Neben den Kuchen selbst, ihren Zutaten und Rezepten wird gezeigt, wie es möglich ist, sie für einen Weltmarkt herzustellen und zu vertreiben.

Christstollen
Das vielleicht bekannteste und älteste deutsche Weihnachtsgebäck ist der Christstollen, insbesondere der als eigene Marke geschützte „Dresdner Stollen“. Ursprünglich ein Fastengebäck, enthält er heut große Mengen Butter und Trockenfrüchte. Seine Form soll an das in Windeln gewickelte Christkind erinnern.

Dreikönigskuchen
Als Kranz, Blüte oder flacher Kuchen begegnet der Dreikönigskuchen uns vor allem in der Schweiz, Frankreich, Spanien und Portugal. Wie sein Name sagt, wird er traditionell zum Dreikönigsfest gegessen. Eine im Kuchen versteckte Bohne oder kleine Figur macht den Finder zum König / zur Königin, der / die an diesem Tag im Kreis der Familie „regieren“ darf.

Panettone
Die Mailänder Kuchenspezialität mit kandierten Früchten findet sich längst nicht mehr nur in Italien. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die kuppelförmigen Kuchen industriell gefertigt und in den typischen hohen Kartons verkauft. Firmennamen  wie Motta oder Alemagna sind deshalb fast gleichbedeutend mit dem Begriff Panettone.

Plum Pudding
Hinter verschiedenen Bezeichnungen verbirgt sich ein Kuchen, der eigentlich keiner ist, denn er wird nicht gebacken, sondern wie ein Serviettenkloß gekocht. Neben den süßen Puddings, die reichlich Trockenfrüchte enthalten, sind auch eher herzhafte Varianten üblich. Bei einem sehr britischen Weihnachtsessen darf der Christmas Pudding keinesfalls fehlen.

Früchtebrot
Eine regionale Spezialität, die in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedliche Namen trägt. Die Bezeichnungen Birnen-, Kletzten- oder Hutzelbrot leiten sich jedoch allesamt von den darin enthaltenen Dörrbirnen (alemannisch: Hutzel bzw. bairisch-österreichisch: Kletzen) ab.

Die Ausstellung wird bis Sonntag, den 15. Januar 2012 im Museum der Brotkultur zu sehen sein. Eine öffentliche Führung findet im Rahmen der monatlichen Sonntagsführung am
11. Dezember 2011 um 15 Uhr statt.

Museum der Brotkultur
Salzstadelgasse 10
89073 Ulm
Telefon: 0731 - 69955
email: info@museum-brotkultur.de

Öffnungszeiten:
Täglich 10 bis 17 Uhr
Hinweis auf Schließtage

Eintrittspreise:
Erwachsene: 3,50 €
Ermäßigt mit Ausweis: 2,50 €