05. Dezember 2011 | Allgemeines | 0 Kommentare

Wie der Apfel in die Stiefel kam

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Nikolausäpfel haben eine lange Tradition

Wenn am Abend des 5. Dezember der Nikolaus die Stiefel der Kinder füllt, legt er traditionell auch einen Apfel hinein. Doch woher kommt dieser Brauch?

Einer Legende nach war der heilige Nikolaus der Bischof von Myra in der heutigen Türkei. Als reicher Mann soll er sein Geld – zumeist anonym – an Notleidende verteilt haben. Als er von einem armen Mann erfuhr, dass dieser eine seiner drei Töchter an reiche Herren verkaufen wollte, griff er ein. Der Bischof legte ihnen heimlich einen goldenen mit Edelsteinen versehenen Apfel in die Stube. Mit dieser wertvollen Aussteuer konnten die Schulden des Bauern bezahlt werden und die Töchter ehrenhaft heiraten.
Auch wenn die Äpfel heutzutage nicht aus Gold sind, haben sie für die Kinder einen großen Wert. Denn sie liefern ihnen bei all den Süßigkeiten im Advent lebenswichtige Vitamine und mehr als 30 Mineralstoffe. So helfen sie den Kleinen dabei, die Vorweihnachtszeit fit und ohne Erkältung zu erleben. Außerdem wirken die im Apfel enthaltenen Fruchtsäuren wie eine natürliche Zahnbürste. Und wer zuerst den Apfel isst, hat danach weniger Hunger auf Süßigkeiten. Denn die Ballaststoffe verbreiten ein wohliges Sättigungsgefühl.

Rot muss er sein
Doch welcher Apfel ist der „echte“ Nikolausapfel? Darüber gehen die Meinungen weit auseinander. In einem sind sich aber alle einig: Rot sollte er sein. Ein idealer Nikolausapfel ist damit beispielsweise der saftige, feinfruchtige Gloster mit seiner dunkel- bis purpurroten Schale. Aber auch Red Prince® und Red Delicious bieten sich mit ihrer leuchtenden roten Deckfarbe sehr gut an. Dank ihrer geringen Säure vertragen sie auch Menschen mit empfindlichem Magen sehr gut.
Ab Dezember ist die Vielfalt heimischer Apfelsorten sehr groß, denn dann gibt es nicht nur die pflückreifen Äpfel zu kaufen. Auch die Sorten, die noch etwas gelagert werden, damit sich ihr voller Geschmack entfaltet, sind nun im Supermarkt zu finden. Deshalb sollte beim Einkauf darauf geachtet werden, Äpfel aus heimischer Produktion zu kaufen. Sie sind nicht nur dank kurzer Transportwege knackfrisch, sondern stammen auch fast ausnahmslos aus nachhaltiger “Kontrollierter Integrierter Produktion”.

Quelle: Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse
www.deutsches-obst-und-gemuese.de


10. Oktober 2011 | Allgemeines, Pizza & Herzhaftes, Variationen | 1 Kommentar

Rollentausch im Herbstkuchen - Raffinierte Ideen für saisonales Gemüse im süßen Kuchen und Obst in herzhaften Tartes

Geht es um die Verwendung von Obst und Gemüse in der Küche, scheint die Sache klar: Gemüse ist für herzhafte Rezepte reserviert, und Obst kommt primär in Form von Nachspeisen oder Kuchen auf den Tisch. Doch weit gefehlt. Der süß-salzige Rollentausch funktioniert hervorragend, wie sich am Beispiel von diversen Kuchen beweisen lässt. Gerade jetzt im Herbst haben einige heimische Obst- und Gemüsesorten Saison, die sowohl in süßen als auch in herzhaften Kuchen eine gute Figur machen.

Apfelkuchen – es muss nicht immer süß sein
Der Herbst ist in Deutschland die Zeit der Apfelernte. Ab August liegen die vielen Sorten aus heimischer Produktion wieder knackig-frisch in den Obsttheken. Vielen Hobbybäckern fallen bei ihrem Anblick spontan Dutzende von Apfelkuchenrezepten ein: mit Mandeln oder Pudding, gedeckt oder mit Streuseln, vom Blech oder aus der Tarte-Form. Doch der Allrounder unter den Obstsorten schmeckt auch in herzhaften Kuchen hervorragend. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Flammkuchen mit Äpfeln und Blutwurst oder einer Tarte mit Äpfeln, Schinken und einem Guss aus Eiern, Sahne und Majoran?

Rote Beete und Schokolade – Gegensätze ziehen sich an
Rote Beete ist in letzten Jahren wieder in Mode gekommen. Die erdigen Noten der roten Knolle geben vielen Rezepten einen besonderen Pfiff. Doch wer hätte gedacht, dass sich Rote Beete auch prima als Kuchenzutat verwenden lässt? Dazu werden die Knollen gekocht, geschält und entweder püriert oder gerieben in einen schokoladigen Kuchenteig gegeben. Dazu noch eine Schokoglasur, und fertig ist das saftige Kuchenvergnügen.

Kürbis - Gemüse oder Obst, Kuchen oder Quiche?
Eigentlich scheint es eindeutig zu sein: Der Kürbis ist ein Gemüse, denn warum sonst ließen sich mit ihm so viele leckere herzhafte Gerichte wie Suppen oder Aufläufe zubereiten? Doch die süßlichen Noten der vielen auf dem Markt befindlichen Kürbissorten lassen es bereits erahnen: der Kürbis gehört botanisch zum Beerenobst.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch in punkto Kuchen der Kürbis in herzhaften Tartes ebenso brilliert wie in süßen Kuchen. In salzigen Quiches schmeckt er zum Beispiel hervorragend in Kombination mit Schinken oder mit Käse und Tomaten. Süße feste Kuchen, Muffins und selbst Christstollen werden durch die Zugabe von Kürbissen besonders saftig. Dazu werden die orangefarbenen Schwergewichte nach dem Schälen entweder gerieben oder gekocht und dann püriert.

Quelle: http://www.deutsches-obst-und-gemuese.de/detail+M57484eedf38.html


10. Oktober 2010 | Allgemeines, International, Kuchen & Torten | 2 Kommentare

Apple Crumble

Die Apfelernte fällt in diesem Jahr sehr viel geringer aus, als in guten Jahren. Bei einigen Saftherstellern führt dies zu richtigen Engpässen, wie man hier bei der Safttante nachlesen kann. Vielleicht hat ja einer der LeserInnen unseres Blogs ja noch einen Tipp, wo die Kelterei Walther noch Äpfel in der Umgebung bekommen kann.

Alle die, die einen Apfelbaum im Garten haben, merken wahrscheinlich nicht so viel davon. Auf einen Schlag gibt es mehr Äpfel als man essen und verarbeiten kann und da kommt vielleicht ein neues Rezept mal ganz recht.

Eines meiner absoluten Lieblingsrezepte für Äpfel ist der englische Apple Crumble. Schnell zubereitet und unglaublich lecker.

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Ihr braucht:

900 g säuerliche Äpfel

25 g Zucker

75 g Rosinen

2 EL Wasser

Für die Streusel:

200 g Mehl am besten natürlich Bliesgold ;-)

100 g Butter

100 g Zucker

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden. In einen Topf geben, das Wasser, die Rosinen  und den Zucker dazu geben und kochen bis die Äpfel weich sind, so ca. 10 Minuten.

Zucker und Butter verrühren, nach und nach das Mehl dazu und zu Streuseln kneten.

Die Äpfel in eine mittlere Auflaufform geben. Ich habe eine Ceramic Plus Auflaufform von Villeroy & Boch in der Größe 30 x 20 cm genommen. Die Streusel darüber und bei 180 Grad 30 - 40 Minuten in den Ofen.

Danach abkühlen lassen und lauwarm genießen.

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27. Januar 2010 | Allgemeines, Kurioses | 0 Kommentare

apple day

Die Nachrichten, Blogs und Webseiten sind voll davon. Kein Fleckchen im Internet, in dem man nicht von apple verfolgt würde. Natürlich darf da auch unser Blog nicht hinten anstehen und muss am großen apple Verkündigungstag zeigen, was man aus einem Apfel so alles herstellen und auf einem Tablet servieren kann ;-)


11. Dezember 2009 | Eure Rezepte | 0 Kommentare

Kuchen im Glas

apfelkuchen-im-glasPremiere. Die erste Leserin die uns ein Rezept geschickt hat war Judith. Und dieses Rezept passt einfach wundervoll in die Weihnachtszeit, kann man damit doch wundervolle Geschenke “backen”. Hier das Rezept für “Kuchen im Glas”, so wie Judith es uns geschickt hat:

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