06. Januar 2012 | Allgemeines, International | 0 Kommentare

Galette des Rois zum Dreikönigstag

©gorrk

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Zur Erinnerung an die Heiligen Drei Könige gibt es heute in Frankreich traditionell Galettes des Rois. Wissenswertes zu dem Brauch und der Symbolik könnt ihr bei Wikipedia und in einem früheren Blogpost von uns nachlesen.  

In den Kuchen werden kleine Figuren oder Münzen versteckt. Wer diesen Glücksbringer (frz. fève = Bohne) findet, darf sich eine Krone aus Papier aufsetzen und für einen Tag König oder Königin spielen.   

In Frankreich findet man rund um den Dreikönigstag in allen Bäckereien und Supermärkten Galettes des Rois in verschiedenen Geschmacksrichtungen und Größen. Meine absolute Lieblingsgalette ist die “à la frangipane” - aus Blätterteig und mit Mandelcreme gefüllt.

Und wer mal selbst eine Galette backen möchte: Im Internet findet ihr etliche Rezepte, z. B. in dem Blog “Wie Gott in Deutschland”, der von einer in Deutschland lebenden Französin geschrieben wird, oder bei YouTube. Ich habe natürlich Rezepte für eine Galette des Rois à la frangipane rausgesucht ;-)


13. Dezember 2011 | Allgemeines, International | 0 Kommentare

Lucia-Brot - Lussekatter

Vor allem in Schweden, aber auch in Dänemark, Finnland und Norwegen wird heute das Lucia-Fest gefeiert. Das Fest der Lichterkönigin findet immer am 13. Dezember statt, dem Gedenktag der Heiligen Lucia und bis zur Gregorianischen Kalenderreform der kürzeste Tag des Jahres.  

Zu dem Brauch gehört, dass ein in ein langes weißes Gewand mit einem rotem Gürtel gekleidetes Mädchen mit einer Lichterkrone aus Kerzen auf dem Kopf eine Prozession ähnlich gekleideter Mädchen anführt. Lucialieder singend ziehen sie durch die Straßen.
 
Traditionell wird zu diesem Fest Lucia-Brot oder Lussekatter, ein Hefegebäck mit Safran, gebacken. Ein Rezept für Lussekatter haben wir bei elchburger.de gefunden. 

Dazu wird Kaffee oder Glögg, eine Art Glühwein, getrunken.


05. Dezember 2011 | Allgemeines | 0 Kommentare

Wie der Apfel in die Stiefel kam

nikolaus_stiefel

Nikolausäpfel haben eine lange Tradition

Wenn am Abend des 5. Dezember der Nikolaus die Stiefel der Kinder füllt, legt er traditionell auch einen Apfel hinein. Doch woher kommt dieser Brauch?

Einer Legende nach war der heilige Nikolaus der Bischof von Myra in der heutigen Türkei. Als reicher Mann soll er sein Geld – zumeist anonym – an Notleidende verteilt haben. Als er von einem armen Mann erfuhr, dass dieser eine seiner drei Töchter an reiche Herren verkaufen wollte, griff er ein. Der Bischof legte ihnen heimlich einen goldenen mit Edelsteinen versehenen Apfel in die Stube. Mit dieser wertvollen Aussteuer konnten die Schulden des Bauern bezahlt werden und die Töchter ehrenhaft heiraten.
Auch wenn die Äpfel heutzutage nicht aus Gold sind, haben sie für die Kinder einen großen Wert. Denn sie liefern ihnen bei all den Süßigkeiten im Advent lebenswichtige Vitamine und mehr als 30 Mineralstoffe. So helfen sie den Kleinen dabei, die Vorweihnachtszeit fit und ohne Erkältung zu erleben. Außerdem wirken die im Apfel enthaltenen Fruchtsäuren wie eine natürliche Zahnbürste. Und wer zuerst den Apfel isst, hat danach weniger Hunger auf Süßigkeiten. Denn die Ballaststoffe verbreiten ein wohliges Sättigungsgefühl.

Rot muss er sein
Doch welcher Apfel ist der „echte“ Nikolausapfel? Darüber gehen die Meinungen weit auseinander. In einem sind sich aber alle einig: Rot sollte er sein. Ein idealer Nikolausapfel ist damit beispielsweise der saftige, feinfruchtige Gloster mit seiner dunkel- bis purpurroten Schale. Aber auch Red Prince® und Red Delicious bieten sich mit ihrer leuchtenden roten Deckfarbe sehr gut an. Dank ihrer geringen Säure vertragen sie auch Menschen mit empfindlichem Magen sehr gut.
Ab Dezember ist die Vielfalt heimischer Apfelsorten sehr groß, denn dann gibt es nicht nur die pflückreifen Äpfel zu kaufen. Auch die Sorten, die noch etwas gelagert werden, damit sich ihr voller Geschmack entfaltet, sind nun im Supermarkt zu finden. Deshalb sollte beim Einkauf darauf geachtet werden, Äpfel aus heimischer Produktion zu kaufen. Sie sind nicht nur dank kurzer Transportwege knackfrisch, sondern stammen auch fast ausnahmslos aus nachhaltiger “Kontrollierter Integrierter Produktion”.

Quelle: Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse
www.deutsches-obst-und-gemuese.de


02. Februar 2010 | Brot & Brötchen | 0 Kommentare

“Brot backen wie in der Antike”

Römerbrote

Römerbrote

In der römischen Villa Borg werden die Öfen der antiken Küche am Donnerstag, dem 4. Februar 2010, befeuert, um zu demonstrieren, wie die Römer ihr delikates Brot zubereitet haben. Von 11 bis 15 Uhr können die Besucher dem Sklaven beim Brotbacken über die Schulter schauen oder sogar beim Getreidemahlen an der römischen Mühle selbst Hand anlegen.



Brot war die traditionelle Beilage zu allen römischen Gerichten. Besonders stilecht und köstlich wird es aber mit selbst gebackenem Brot nach Art der Römer. Der römische Back- und Kochsklave feuert die Öfen an, erläutert die Verwendung der verschiedenen Getreidesorten und deren Anbau, zeigt die Arbeitsschritte vom Ansetzen bis hin zum Formen und Einschieben des Teiges und gibt so allerlei Tipps, z. B. um das Brot mit Gewürzen, Kräutern und Honig zu verfeinern.



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03. Januar 2010 | Allgemeines | 1 Kommentar

Galettes des Rois: Dreikönigskuchen

 © Tilio & Paolo - Fotolia.comAm Dreikönigstag, dem 6. Januar, wird in Frankreich traditionell der „Galette des Rois” gebacken oder gekauft. Von der Bezeichnung Galette darf man sich dabei aber nicht irre führen lassen, die ja normalerweise die bretonische Form der Crêpes bezeichnet, also eher einen Pfannkuchens als einen Kuchen darstellt. Der „Galette des Rois” ist in den meisten Fällen ein Kuchen aus Blätterteig, der wahlweise mit Äpfel oder Mandelcreme gefüllt sein kann.

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