schlauer backen / Hefeteig

12. Januar 2012 | Allgemeines | 0 Kommentare

In Reutlingen ist Mutscheltag…

© Dors

© Dors

Heute, am ersten Donnerstag nach dem Dreikönigstag, findet in Reutlingen und Umgebung traditionell der Mutscheltag statt.

Ich finde den Namen schon so schön - sprecht das mal aus: Mutschel ;-)) 

Die Mutschel ist ein sogenanntes Gebildbrot, ein sternförmiges Gebäck aus einem mürben Hefeteig mit acht Zacken.

Eine Mutschel bekommt man jedoch nicht einfach so, man muss darum würfeln, das nennt man auch “Mutscheln”… Na gut, kaufen kann man sie sich natürlich in einer der vielen Bäckereien auch selbst, aber das macht ganz bestimmt nicht so viel Spaß…

Wenn ihr mehr zu dieser Tradition wissen möchtet, lest unseren Blog-Beitrag vom vergangenen Jahr, den Artikel bei Wikipedia oder die Beschreibung einer Mutschelrunde auf der Seite von Werner Früh.

Und  hier ein Link zum Backen von Mutscheln: Felidae hat ein Rezept, das von ihrer Uroma stammt, bei chefkoch.de eingestellt, mit ausführlich bebilderter Backanleitung.

Also, ihr Reutlinger: Viel Spaß beim Mutscheln!


14. Oktober 2011 | Allgemeines, Kuchen & Torten | 1 Kommentar

Lust am Backen: Hefezopf, Nuss-Stollen und Nussgipfel

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Hefezopf im Backofen

In der SWR-Sendung “Lust am Backen” am 15. Oktober 2011 um 15.30 Uhr werden diesmal Hefezopf, Nuss-Stollen und Nussgipfel gebacken.

Hefezöpfe, Schneckennudeln, Butterkuchen, Brioches oder Flachswickel - all diese Kuchen und Gebäckstücke stehen für die Vielfalt des Hefeteigs, einem Teig der als heikel gilt und vor dem viele einen Heidenrespekt haben.

Dabei ist das Herstellen eines Hefeteigs eigentlich kinderleicht, wenn wenige Grundregeln bei der Zubereitung beachtet werden.

Worauf es dabei ankommt, weiß Bäckermeister und Konditor Hannes Weber. Mit Moderatorin Heike Greis bereitet er leckeres Hefegebäck wie Hefezopf, Nuss-Stollen und Nussgipfel zu und verrät dabei viele Tipps und Tricks, damit der Hefeteig auch in der heimischen Küche immer richtig aufgeht und gelingt.


11. August 2011 | Allgemeines, Kuchen & Torten, Variationen | 0 Kommentare

Aufgepeppter Zwetschenkuchen

img_5750Nicht nur unsere Mirabellenbäume, auch die Zwetschenbäume brechen in diesem Jahr fast unter ihrer Last zusammen. Die richtige Zeit also, um den Zwetschenkuchen nachzubacken, den meine Tochter Johanna letztes Jahr zum ersten Mal gebacken hat. Johanna bloggt übrigens auch. Schaut doch mal bei ihrem Blog: Kirschplunder vorbei. Dort gibt es viele vegetarische Gerichte zu entdecken und Berichte von Restaurantbesuchen. Da Johanna zurzeit in England lebt, sind die meisten Blogposts allerdings in Englisch.
Nun zu dem Zwetschenkuchen, den ich gestern gebacken habe. Eigentlich ein Klassiker, nur etwas aufgepeppt.

Zutaten:

1 Paket Hefeteig-Backmischung
3 EL Johannisbeermarmelade (oder eine andere Fruchtmarmelade)
800 g reife Zwetschen (oder Pflaumen oder Mirabellen)

Für die Streusel:

200 g Bliesgold Mehl
100 g Butter (Zimmertemperatur)
100 g Zucker
1 Prise Zimt

Zubereitung:
Den Hefeteig nach Anleitung zubereiten, d. h. die Backmischung einfach nur mit lauwarmer Milch oder lauwarmem Wasser 5 Minuten kneten und dann 30 Minuten gehen lassen, einfacher und gelingsicherer geht es echt nicht.

Während der Hefeteig geht, kann man die Zwetschen waschen und entsteinen und die Streusel zubereiten. Dazu verknetet man Mehl, Butter und Zucker, bis man schöne Streusel geformt hat.

Den Hefeteig ausrollen und auf ein Backblech geben, den Teig mit der Johannisbeermarmelade bestreichen, die Zwetschen darauflegen und mit den Streuseln bedecken. Das Ganze bei 180 Grad im Ofen (Heißluft 160 Grad) in 30 Minuten backen.

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04. Juni 2011 | Kuchen & Torten | 0 Kommentare

Rahmkuchen - leichter geht es nicht…

Da ich bei der Juchem-Gruppe arbeite, versteht es sich von selbst, dass ich die Juchem-Backmischungen auch selbst ausprobiere. Bevor ich hier angefangen habe, habe ich so gebacken, wie ich es von meiner Mutter gelernt habe. Das hat sich inzwischen geändert: Jetzt, wo ich weiß, wie schnell ein Kuchen mit Hilfe einer Backmischung gebacken ist und wie gut die Sachen zudem schmecken, greife ich immer öfter zu einer Backmischung.

Als meine Oma eine Zeitlang jeden Nachmittag Besuch ans Krankenbett bekam, war ich ganz glücklich, dass ich ihrem Besuch mit unseren Backmischungen so schnell einen leckeren Kuchen anbieten konnte. Restlos überzeugt bin ich inzwischen von der Creme formidable, mit der ich jetzt sogar im Handumdrehen einen Rahmkuchen backen kann. An den habe ich mich früher nie „rangetraut“. Die Freundinnen meiner Oma, sie sind alle Kuchenbäckerinnen der alten Schule, wollten es zuerst nicht glauben, dass der Rahmkuchen wirklich aus einer Backmischung entstanden ist. Ich musste ihnen die leere Packung zeigen, um es ihnen zu beweisen. ” Ich habe noch nie so einen guten Rahmkuchen gegessen!” „Dieses Rezept musst Du mir unbedingt geben!” Von dem Lob der drei Frauen, die noch nach traditionellen Rezepten backen und kochen, fühlte ich mich geehrt!

Hier zum Ausprobieren - und Punkte machen ;-)

Zutaten für den Teig:
1 Backmischung für Hefeteig
325 ml lauwarme Milch oder Wasser

Zutaten für die Füllung:
200 g Creme formidable
600 ml Sahne
4 Eier

Zubereitung:
Hefteteig-Backmischung nach Anleitung herstellen und auf einen runden Kuchenblech, ca. 26 cm Durchmessr, auslegen. Die Creme formidable wie oben beschrieben mit dem Handrührgerät kurz zu einer cremigen Masse verrühren und auf den Teig geben.
Im vorgeheizten Backofen (mittlere Schiene) bei 220°C ca. 20 - 25 Minuten backen, bis die Oberfläche der Rahmmasse goldgelb ist.

Tipp: Rühren Sie Früchte, wie z. B. Kirschen oder Mandarinen, unter die Rahmmasse und backen sie mit dem Kuchen im Ofen. Sie werden sehen wie lecker der frische Kuchen schmeckt.


30. April 2011 | Allgemeines | 0 Kommentare

Quark-Öl-Teig

img_2986Eben kam auf Twitter die Frage nach einer Alternative zu Hefeteig auf. Und da habe ich mal kurzerhand in mein altes Backbuch geschaut und mein Rezept rausgekramt.

Wenn ihr also gerade mal kein Päckchen unserer genialen und gelingsicheren Hefeteig-Backmischung zur Hand habt, frische Hefe fehlt oder euch der ganze Aufwand und die Warterei bei Hefeteig euch einfach zu viel sind, dann macht doch einfach einen Quark-Öl-Teig. Geht echt einfach und ist auch sehr lecker:

Zutaten:

150 g Speisequark

6 EL Öl
6 EL Milch
75 g Zucker
1 MS Salz
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
Speisequark, Öl und Milch verrühren. Zucker und Salz dazu. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. Zum Schluss den Teig mit den Händen gut durchmengen.
Backofen auf 200 Grad vorheizen, den Teig 30 - 35 Minuten backen lassen.

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