03. April 2012 | Allgemeines | 1 Kommentar

Aachener Osterbrot (Poschweck)

Aachener Osterbrot (Poschweck)

Aachener Osterbrot (Poschweck)

Auf der Suche nach originellen Osterbackwerken, sind wir auf das Aachener Osterbrot gestoßen. Unsere Konditorin hat das Rezept mit unserer Backmischung für Hefeteig ausprobiert und lasst euch sagen:

Der Aachener Poschweck schmeckt auch im Saarland hervorragend, kein Krümel blieb davon übrig… Das Nachbacken für Ostern lohnt sich auf alle Fälle.  Und mit der Hefeteigbackmischung ist es auch für ungeübte Bäcker ganz einfach… 

Aachener Osterbrot (Poschweck)

Sie benötigen:
1 Packung Juchem-Hefeteig-Backmischung
125 g Milch (handwarm)
50 g Butter (sehr weich)
1 Ei (Zimmertemperatur)
80 g Rosinen oder Sultaninen
80 g Nüsse (gehackt und geröstet)
80 g Würfelzucker (oder Hagelzucker)!
1 Ei verquirlt zum Bestreichen

Die Backmischung mit der Hefe in einer Rührschüssel vermischen. Die Milch, die Butter und das Ei dazugeben und gut verkneten.
Den Teig in der Schüssel abgedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Minuten ruhen lassen.

Die Rosinen, die Nüsse und den Würfelzucker in den Teig kneten. Zwei gleich große Stücke rund formen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Etwas flach drücken und die Rosinen an der Oberfläche entfernen (werden beim Backen fest und schwarz).

Mit einem Tuch abdecken und noch einmal ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Die Teigstücke mit dem verquirlten Ei bestreichen und je nach Wunsch über Kreuz oder länglich ca. 0,5 cm tief einschneiden.

Bei 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft im vorgeheizten Backofen ca. 35 - 40 Minuten backen.

Abkühlen lassen und - genießen!


12. Januar 2012 | Allgemeines | 0 Kommentare

In Reutlingen ist Mutscheltag…

© Dors

© Dors

Heute, am ersten Donnerstag nach dem Dreikönigstag, findet in Reutlingen und Umgebung traditionell der Mutscheltag statt.

Ich finde den Namen schon so schön - sprecht das mal aus: Mutschel ;-)) 

Die Mutschel ist ein sogenanntes Gebildbrot, ein sternförmiges Gebäck aus einem mürben Hefeteig mit acht Zacken.

Eine Mutschel bekommt man jedoch nicht einfach so, man muss darum würfeln, das nennt man auch “Mutscheln”… Na gut, kaufen kann man sie sich natürlich in einer der vielen Bäckereien auch selbst, aber das macht ganz bestimmt nicht so viel Spaß…

Wenn ihr mehr zu dieser Tradition wissen möchtet, lest unseren Blog-Beitrag vom vergangenen Jahr, den Artikel bei Wikipedia oder die Beschreibung einer Mutschelrunde auf der Seite von Werner Früh.

Und  hier ein Link zum Backen von Mutscheln: Felidae hat ein Rezept, das von ihrer Uroma stammt, bei chefkoch.de eingestellt, mit ausführlich bebilderter Backanleitung.

Also, ihr Reutlinger: Viel Spaß beim Mutscheln!


14. Oktober 2011 | Allgemeines, Kuchen & Torten | 1 Kommentar

Lust am Backen: Hefezopf, Nuss-Stollen und Nussgipfel

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Hefezopf im Backofen

In der SWR-Sendung “Lust am Backen” am 15. Oktober 2011 um 15.30 Uhr werden diesmal Hefezopf, Nuss-Stollen und Nussgipfel gebacken.

Hefezöpfe, Schneckennudeln, Butterkuchen, Brioches oder Flachswickel - all diese Kuchen und Gebäckstücke stehen für die Vielfalt des Hefeteigs, einem Teig der als heikel gilt und vor dem viele einen Heidenrespekt haben.

Dabei ist das Herstellen eines Hefeteigs eigentlich kinderleicht, wenn wenige Grundregeln bei der Zubereitung beachtet werden.

Worauf es dabei ankommt, weiß Bäckermeister und Konditor Hannes Weber. Mit Moderatorin Heike Greis bereitet er leckeres Hefegebäck wie Hefezopf, Nuss-Stollen und Nussgipfel zu und verrät dabei viele Tipps und Tricks, damit der Hefeteig auch in der heimischen Küche immer richtig aufgeht und gelingt.


11. August 2011 | Allgemeines, Kuchen & Torten, Variationen | 0 Kommentare

Aufgepeppter Zwetschenkuchen

img_5750Nicht nur unsere Mirabellenbäume, auch die Zwetschenbäume brechen in diesem Jahr fast unter ihrer Last zusammen. Die richtige Zeit also, um den Zwetschenkuchen nachzubacken, den meine Tochter Johanna letztes Jahr zum ersten Mal gebacken hat. Johanna bloggt übrigens auch. Schaut doch mal bei ihrem Blog: Kirschplunder vorbei. Dort gibt es viele vegetarische Gerichte zu entdecken und Berichte von Restaurantbesuchen. Da Johanna zurzeit in England lebt, sind die meisten Blogposts allerdings in Englisch.
Nun zu dem Zwetschenkuchen, den ich gestern gebacken habe. Eigentlich ein Klassiker, nur etwas aufgepeppt.

Zutaten:

1 Paket Hefeteig-Backmischung
3 EL Johannisbeermarmelade (oder eine andere Fruchtmarmelade)
800 g reife Zwetschen (oder Pflaumen oder Mirabellen)

Für die Streusel:

200 g Bliesgold Mehl
100 g Butter (Zimmertemperatur)
100 g Zucker
1 Prise Zimt

Zubereitung:
Den Hefeteig nach Anleitung zubereiten, d. h. die Backmischung einfach nur mit lauwarmer Milch oder lauwarmem Wasser 5 Minuten kneten und dann 30 Minuten gehen lassen, einfacher und gelingsicherer geht es echt nicht.

Während der Hefeteig geht, kann man die Zwetschen waschen und entsteinen und die Streusel zubereiten. Dazu verknetet man Mehl, Butter und Zucker, bis man schöne Streusel geformt hat.

Den Hefeteig ausrollen und auf ein Backblech geben, den Teig mit der Johannisbeermarmelade bestreichen, die Zwetschen darauflegen und mit den Streuseln bedecken. Das Ganze bei 180 Grad im Ofen (Heißluft 160 Grad) in 30 Minuten backen.

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04. Juni 2011 | Kuchen & Torten | 0 Kommentare

Rahmkuchen - leichter geht es nicht…

Da ich bei der Juchem-Gruppe arbeite, versteht es sich von selbst, dass ich die Juchem-Backmischungen auch selbst ausprobiere. Bevor ich hier angefangen habe, habe ich so gebacken, wie ich es von meiner Mutter gelernt habe. Das hat sich inzwischen geändert: Jetzt, wo ich weiß, wie schnell ein Kuchen mit Hilfe einer Backmischung gebacken ist und wie gut die Sachen zudem schmecken, greife ich immer öfter zu einer Backmischung.

Als meine Oma eine Zeitlang jeden Nachmittag Besuch ans Krankenbett bekam, war ich ganz glücklich, dass ich ihrem Besuch mit unseren Backmischungen so schnell einen leckeren Kuchen anbieten konnte. Restlos überzeugt bin ich inzwischen von der Creme formidable, mit der ich jetzt sogar im Handumdrehen einen Rahmkuchen backen kann. An den habe ich mich früher nie „rangetraut“. Die Freundinnen meiner Oma, sie sind alle Kuchenbäckerinnen der alten Schule, wollten es zuerst nicht glauben, dass der Rahmkuchen wirklich aus einer Backmischung entstanden ist. Ich musste ihnen die leere Packung zeigen, um es ihnen zu beweisen. ” Ich habe noch nie so einen guten Rahmkuchen gegessen!” „Dieses Rezept musst Du mir unbedingt geben!” Von dem Lob der drei Frauen, die noch nach traditionellen Rezepten backen und kochen, fühlte ich mich geehrt!

Hier zum Ausprobieren - und Punkte machen ;-)

Zutaten für den Teig:
1 Backmischung für Hefeteig
325 ml lauwarme Milch oder Wasser

Zutaten für die Füllung:
200 g Creme formidable
600 ml Sahne
4 Eier

Zubereitung:
Hefteteig-Backmischung nach Anleitung herstellen und auf einen runden Kuchenblech, ca. 26 cm Durchmessr, auslegen. Die Creme formidable wie oben beschrieben mit dem Handrührgerät kurz zu einer cremigen Masse verrühren und auf den Teig geben.
Im vorgeheizten Backofen (mittlere Schiene) bei 220°C ca. 20 - 25 Minuten backen, bis die Oberfläche der Rahmmasse goldgelb ist.

Tipp: Rühren Sie Früchte, wie z. B. Kirschen oder Mandarinen, unter die Rahmmasse und backen sie mit dem Kuchen im Ofen. Sie werden sehen wie lecker der frische Kuchen schmeckt.